Deutscher M16-Stahlhelm des Ersten Weltkriegs
Objektbezeichnung
M16-Stahlhelm (Militärhelm)
Titel
Deutscher M16-Stahlhelm des Ersten Weltkriegs
Hersteller
Unbekannt (serielle Fertigung)
Datierung
ca. 1916–1918
Herkunft
Deutsches Kaiserreich
Material / Technik / Maße
Stahlblech, genietete Lüftungsbolzen, Innenfutter mit Leder und Metallträger; Maße: Höhe ca. 16 cm; Länge ca. 28 cm; Breite ca. 22 cm
Inventarnummer
XXX
Standort
Celler Garnison-Museum
Beschreibung
Der M16-Stahlhelm markiert einen tiefgreifenden Wandel in der militärischen Schutzausrüstung des Ersten Weltkriegs. Als Reaktion auf die hohen Kopfverletzungen im Stellungskrieg ersetzte er die ledernen Kopfbedeckungen des 19. Jahrhunderts durch einen deutlich widerstandsfähigeren Stahlhelm. Seine charakteristische Form mit tief heruntergezogenen Seiten bot im Vergleich zu früheren Helmen einen wesentlich besseren Schutz gegen Splitter und Trümmer.
Das hier gezeigte Exemplar ist ein typischer Stahlhelm des Deutschen Kaiserreichs aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Kennzeichnend sind die weit ausladende Glocke, der nach vorne gezogene Stirnschirm und die markanten seitlichen Lüftungsbolzen, die zugleich zur Befestigung eines Stirnpanzers dienen konnten. Im Inneren befand sich ein mehrteiliges Lederfutter, das den Helm tragbar und anpassbar machte.
Der M16 wurde zu einem prägenden Symbol des industrialisierten Krieges. Anders als die repräsentativen Helme des 19. Jahrhunderts stand hier nicht mehr Parade und äußere Wirkung im Vordergrund, sondern der praktische Schutz des Soldaten im modernen Gefecht. Damit verweist der Stahlhelm nicht nur auf technische Entwicklungen, sondern auch auf die veränderten Bedingungen des Krieges im frühen 20. Jahrhundert.
Das hier gezeigte Exemplar ist ein typischer Stahlhelm des Deutschen Kaiserreichs aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Kennzeichnend sind die weit ausladende Glocke, der nach vorne gezogene Stirnschirm und die markanten seitlichen Lüftungsbolzen, die zugleich zur Befestigung eines Stirnpanzers dienen konnten. Im Inneren befand sich ein mehrteiliges Lederfutter, das den Helm tragbar und anpassbar machte.
Der M16 wurde zu einem prägenden Symbol des industrialisierten Krieges. Anders als die repräsentativen Helme des 19. Jahrhunderts stand hier nicht mehr Parade und äußere Wirkung im Vordergrund, sondern der praktische Schutz des Soldaten im modernen Gefecht. Damit verweist der Stahlhelm nicht nur auf technische Entwicklungen, sondern auch auf die veränderten Bedingungen des Krieges im frühen 20. Jahrhundert.
Schlagworte
Stahlhelm|Erster Weltkrieg|Deutsches Kaiserreich|Uniform|Militärgeschichte
Verknüpfungen
Militär im Kaiserreich|Erster Weltkrieg|Schutzausrüstung
Rechte
CC BY-SA 4.0
Öffentlich
Ja
Hervorgehoben
Nein
Sammlung
Zitat
Unbekannt (serielle Fertigung), “Deutscher M16-Stahlhelm des Ersten Weltkriegs,” Celler Garnison-Museum e.V., accessed 24. März 2026, https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/12.
