Preußische Pickelhaube für Mannschaften
Objektbezeichnung
Pickelhaube (Militärhelm)
Titel
Preußische Pickelhaube für Mannschaften
Hersteller
Unbekannt (serielle Fertigung)
Datierung
ca. 1885–1895
Herkunft
Preußen (Deutsches Kaiserreich)
Material / Technik / Maße
Lederkorpus, Metallbeschläge (Messing), Spitze (abschraubbar), Innenfutter aus Leder; Maße: Höhe ca. 23 cm; Umfang ca. 58 cm
Inventarnummer
XXX
Standort
Celler Garnison-Museum
Beschreibung
Die Pickelhaube gilt als eines der bekanntesten Symbole des preußisch-deutschen Militärwesens im 19. Jahrhundert. Sie wurde erstmals Mitte des Jahrhunderts eingeführt und entwickelte sich rasch zu einem prägenden Bestandteil der Uniform. Ihre charakteristische Spitze verlieh dem Helm nicht nur ein unverwechselbares Erscheinungsbild, sondern erfüllte auch eine praktische Funktion, indem sie Hiebe von oben ablenken sollte.
Das vorliegende Exemplar besteht aus einem gehärteten Lederkorpus, der mit Metallbeschlägen verstärkt ist. Die Vorderseite wird von einem Adleremblem dominiert, das als Hoheitszeichen Preußens diente. Die Spitze ist abschraubbar – ein Hinweis darauf, dass der Helm je nach Einsatz angepasst werden konnte, etwa durch das Anbringen eines Federbuschs bei Paraden.
Im späten 19. Jahrhundert war die Pickelhaube weit verbreitet und wurde in großen Stückzahlen industriell gefertigt. Sie war nicht nur militärisches Ausrüstungsstück, sondern auch Ausdruck staatlicher Autorität und Disziplin. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verlor sie jedoch zunehmend an Bedeutung, da neue Anforderungen der Kriegsführung robustere und funktionalere Helme erforderlich machten, welche insbesondere gegen Artilleriesplitter Schutz boten.
Heute ist die Pickelhaube ein symbolisch aufgeladenes, historisches Objekt, das sowohl militärische Entwicklungen als auch gesellschaftliche Strukturen des Kaiserreichs widerspiegelt.
Das vorliegende Exemplar besteht aus einem gehärteten Lederkorpus, der mit Metallbeschlägen verstärkt ist. Die Vorderseite wird von einem Adleremblem dominiert, das als Hoheitszeichen Preußens diente. Die Spitze ist abschraubbar – ein Hinweis darauf, dass der Helm je nach Einsatz angepasst werden konnte, etwa durch das Anbringen eines Federbuschs bei Paraden.
Im späten 19. Jahrhundert war die Pickelhaube weit verbreitet und wurde in großen Stückzahlen industriell gefertigt. Sie war nicht nur militärisches Ausrüstungsstück, sondern auch Ausdruck staatlicher Autorität und Disziplin. Mit Beginn des 20. Jahrhunderts verlor sie jedoch zunehmend an Bedeutung, da neue Anforderungen der Kriegsführung robustere und funktionalere Helme erforderlich machten, welche insbesondere gegen Artilleriesplitter Schutz boten.
Heute ist die Pickelhaube ein symbolisch aufgeladenes, historisches Objekt, das sowohl militärische Entwicklungen als auch gesellschaftliche Strukturen des Kaiserreichs widerspiegelt.
Schlagworte
Helm|Preußen|Deutsches Kaiserreich|Uniform|Symbolik
Verknüpfungen
Uniformröcke|Säbel|Feldzeichen
Rechte
CC BY-SA 4.0
Öffentlich
Ja
Hervorgehoben
Nein
Sammlung
Tags
Zitat
Unbekannt (serielle Fertigung), “Preußische Pickelhaube für Mannschaften,” Celler Garnison-Museum e.V., accessed 24. März 2026, https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/11.
