<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/">
<rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/38">
    <dcterms:title><![CDATA[Luftschutz-Ehrenzeichen, 2. Stufe, 1938]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[ACHTUNG: Die Darstellung von Objekten mit verbotener Symbolik, insbesondere denen des Dritten Reichs, erfolgt zu Zwecken der staatsbürgerlichen Aufklärung, sowie der Wissenschaft oder der historischen Forschung.]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[Das Luftschutz-Ehrenzeichen wurde am 30. Januar 1938 im nationalsozialistischen Deutschen Reich in zwei Stufen gestiftet. Es diente der Auszeichnung von Personen, die sich um den Luftschutz und die Luftverteidigung verdient gemacht hatten. Die 2. Stufe war für besondere Verdienste auf diesem Gebiet vorgesehen. <br />
<br />
Die kreisrunde Medaille hat einen Durchmesser von 40 mm und besteht aus oxidiertem Leichtmetall. Auf der Vorderseite befindet sich innerhalb eines Eichenlaubkranzes ein Hakenkreuz. Die erhaben geprägte Umschrift lautet „FÜR VERDIENSTE IM LUFTSCHUTZ“. Die Rückseite zeigt innerhalb des Eichenlaubkranzes die ebenfalls erhaben ausgeführte Jahreszahl „1938“. Getragen wurde das Ehrenzeichen an einem helllilafarbenen Band mit schwarz-weiß-roten Randstreifen. <br />
<br />
Die Auszeichnung steht exemplarisch für das nationalsozialistische Ordens- und Ehrenzeichensystem, mit dem auch der zivile Luftschutz institutionell und ideologisch aufgewertet wurde. Zu den erfassten Bereichen gehörten unter anderem Flugmelde- und Luftschutzwarndienst, Sicherheits- und Hilfsdienst, Werkluftschutz sowie Selbstschutz. Die 1. Stufe unterschied sich formal deutlich und wurde als goldenes, vierarmiges Kreuz gestaltet.]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[Serielle Fertigung, Produzent unbekannt.]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/35">
    <dcterms:title><![CDATA[Britische Bomben-Heckzünder No. 28/30 Mk. IV ]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[Der britische Bomben-Heckzünder No. 28/30 Mk. IV fand während des Zweiten Weltkriegs eine breite Verwendung. ]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[Der britische Bomben-Heckzünder No. 28/30 Mk. IV fand während des Zweiten Weltkriegs eine breite Verwendung. Er wurde hauptsächlich zum Zünden britischer 250- und 500-Pfund-Bomben eingesetzt.<br />
<br />
Bei den beiden Bombenangriffen auf Celle kamen amerikanische Bomben zum Einsatz. Dennoch gelangten im weiteren Verlauf des Krieges auch britische Bomben in den Landkreis Celle. Diese stammten unter anderem aus Notabwürfen oder stürzten an Bord abgeschossener Bomber mit ab.<br />
<br />
Ein Bombenzünder in einem derart guten Erhaltungszustand hat sich jedoch nur selten über die Jahrzehnte erhalten. Das vorliegende Exponat stammt aus dem Hafen von Duisburg und wurde in den 1960er-Jahren aus einem dort aufgefundenen Blindgänger entnommen.]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[Serielle Fertigung, Produzent unbekannt.]]></dcterms:creator>
    <dcterms:source><![CDATA[British Explosive Ordnance, Direction of Commander, Naval Ordnance Systems Command, 1946]]></dcterms:source>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/34">
    <dcterms:title><![CDATA[3,7 cm Exerzier-Patrone der Kaiserlichen Marine für die Flak Maxim M14]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[3,7 cm Exerzier-Patrone der Kaiserlichen Marine für die Flak Maxim M14]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[3,7 cm Exerzier-Patrone der Kaiserlichen Marine für die Flak Maxim M14. Bei den britischen Streitkräften trug die Maschinenkanone die Bezeichnung QF 1-pounder, im Deutschen Kaiserreich wurde sie als 3,7-cm-Flak Maxim M14 bezeichnet. Die ursprünglich von Hiram Maxim Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte Waffe kam unter anderem im Burenkrieg sowie im Ersten Weltkrieg als frühe Flugabwehrkanone (Flak) zum Einsatz. Ihren Beinamen „Pom-Pom“ erhielt sie aufgrund des rhythmischen Geräusches beim Abfeuern.<br />
<br />
Die charakteristischen Längsrillen (Kannelierungen) am oberen Teil der Hülse dienten der haptischen und optischen Kennzeichnung als Exerzier- beziehungsweise Handhabungsmunition und damit der eindeutigen Unterscheidung von scharfer Munition bei Ausbildungs- und Übungszwecken. Auf der Hülse sitzt ein massives, abgerundetes, inertes Übungsgeschoss aus Messing beziehungsweise Bronze.<br />
<br />
Der Bodenstempel „PATR. FABR. KARLSRUHE“ verweist auf den Hersteller. Die betreffende Fabrik firmierte ab 1896 unter der Bezeichnung Metallpatronen AG (Karlsruhe). Das darunter angebrachte „M“ mit Krone ist als Eigentumszeichen der Kaiserlichen Marine zu verstehen.]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[Metallpatronen AG (Karlsruhe)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/33">
    <dcterms:title><![CDATA[Artillerie-Pickelhaube für Offiziere der Feldartillerie, Modell 1894 ]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[Artillerie-Kugelhelm, auch als Artillerie-Pickelhaube bezeichnet, späte Vorkriegsausführung, Feldartillerie]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[Der Artillerie-Kugelhelm, auch als Artillerie-Pickelhaube bezeichnet, war die charakteristische Kopfbedeckung der Feld- und Fußartillerie der deutschen Kontingente. Seine besondere Ausführung unterschied ihn von der Pickelhaube der Infanterie vor allem durch den anstelle der Spitze verwendeten Kugelaufsatz. Dieser sollte symbolisch an eine Kanonenkugel erinnern. Die preußische Artillerie übernahm diese Ausführung bereits 1844; weitere deutsche Kontingente folgten im Laufe des 19. Jahrhunderts.<br />
<br />
Die frühen Modelle besaßen noch einen hohen, aus Leder gefertigten Helmkörper mit kreuzförmigem Sockel und eckigem Vorderschirm. Ab 1867 wurden der Sockel des Kugelaufsatzes und der Vorderschirm abgerundet. Das 1871 eingeführte Modell wies bereits die für die spätere Artillerie-Pickelhaube charakteristischen Merkmale auf: einen rückwärtigen Beschlag, den Kugelaufsatz sowie unterschiedliche Kinnriemen beziehungsweise Schuppenketten für Feld- und Fußartillerie. Das vorderseitige Wappen wurde mittels Schraubstiften am Helmkörper befestigt. Bei den verschiedenen deutschen Kontingenten kamen dabei die jeweiligen Landeswappen zur Verwendung; die preußische Garde führte ein besonderes Garde-Adlerwappen.<br />
<br />
Mit den Änderungen von 1894 erhielt der Artillerie-Kugelhelm seine für die Vorkriegszeit typische endgültige Form.  Die Feldartillerie behielt die geschwungenen, für berittene Truppen charakteristischen Messingschuppenketten bei. Diese Version findet sich auch in unserer Sammlung.  Die Fußartillerie verwendete dagegen den ledernen Kinnriemen des Modells 1891. Anders als bei der Infanterie wurde die rückwärtige Belüftungsöffnung zunächst nicht allgemein übernommen. Erst während des Ersten Weltkriegs finden sich entsprechende Ausführungen.<br />
<br />
Neben den ausgegebenen Dienststücken existierten hochwertiger gefertigte privat beschaffte Eigentumshelme. Diese konnten sich insbesondere durch die Qualität der Verarbeitung und der Beschläge von den Mannschaftsdienststücken unterscheiden. Für den Paradegebrauch war bei zahlreichen Artillerieeinheiten zudem ein abnehmbarer Trichter zur Aufnahme eines Haarbusches vorgesehen. Hierfür war auch der Kugelaufsatz abnehmbar.<br />
<br />
Eine letzte wesentliche Veränderung erfolgte 1915. Die nunmehr als Modell 1915 bezeichneten Helme erhielten anstelle der bislang verwendeten Messing-, Tombak- oder Silberbeschläge graue, oxidierte Stahlbeschläge. Gleichzeitig ersetzte ein lederner Kinnriemen die metallenen Schuppenketten. Der Kugelaufsatz wurde bei diesen Helmen abnehmbar ausgeführt. Damit passte sich der Artillerie-Kugelhelm den kriegsbedingten Anforderungen an Materialeinsparung und eine weniger auffällige Gestaltung an.<br />
<br />
Der Artillerie-Kugelhelm dokumentiert damit zugleich die Entwicklung der deutschen Militärkopfbedeckung vom repräsentativen Ausrüstungsstück des 19. Jahrhunderts zur zunehmend zweckorientierten Ausstattung des Ersten Weltkriegs. Seine konkrete Ausführung ermöglicht darüber hinaus häufig eine Zuordnung zu Truppengattung, Kontingent, Rang und teilweise sogar zu einzelnen Regimentern.]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[Serielle Fertigung, Produzent unbekannt.]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/32">
    <dcterms:title><![CDATA[Panzerfaust 60 (demilitarisiert)]]></dcterms:title>
    <dcterms:subject><![CDATA[Demilitarisierte Panzerfaust 60 der Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG).]]></dcterms:subject>
    <dcterms:description><![CDATA[Die Panzerfaust war eine rückstoßfreie Panzerabwehrwaffe, die von der Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG) entwickelt wurde. Sie verschoss eine mit einer Hohlladung ausgestattete, panzerbrechende Granate. Die Waffe bestand im Wesentlichen aus einem Abschussrohr mit Visiereinrichtung und Abzugsvorrichtung sowie dem vorne eingesetzten Gefechtskopf mit der Hohlladung.<br />
<br />
Die späteren Modelle Panzerfaust 60 und Panzerfaust 100 wogen etwa 8,5 beziehungsweise 9,4 kg. Der Gefechtskopf enthielt rund 1,6 kg Sprengstoff. Die Bezeichnung der Modelle bezog sich auf die jeweils vorgesehene Schussentfernung: Die Panzerfaust 60 erreichte eine effektive Schussweite von etwa 60 m, während diese bei der später eingeführten Panzerfaust 100 auf etwa 100 m gesteigert wurde. Die Durchschlagsleistung wird für beide Modelle mit bis zu etwa 200 mm Panzerstahl angegeben. Dieser Wert ist als unter günstigen Bedingungen erreichbare Maximalleistung zu verstehen und nicht als unter allen Gefechtsbedingungen gewährleistete Durchschlagsleistung.<br />
<br />
Die Panzerfaust nahm zudem einen wichtigen Platz in der NS-Propaganda ein. Insbesondere gegen Ende des Krieges wurde sie als einfach einzusetzende und wirkungsvolle Waffe zur Bekämpfung feindlicher Panzer propagandistisch hervorgehoben. Zeitgenössische Bildquellen des Bundesarchivs dokumentieren ihren Einsatz sowohl bei regulären deutschen Truppen als auch bei Angehörigen des Volkssturms.<br />
<br />
Während des Zweiten Weltkriegs wurden mehrere Millionen Panzerfäuste verschiedener Ausführungen produziert. Je nach zugrunde gelegter Quelle werden insgesamt etwa 6,7 Millionen bis mehr als acht Millionen Exemplare genannt. Die Massenproduktion war in erheblichem Umfang auf den Einsatz von Zwangsarbeitern, Kriegsgefangenen und KZ-Häftlingen angewiesen. Insbesondere die HASAG, die zu den größten deutschen Rüstungskonzernen gehörte, setzte in ihren Werken im Deutschen Reich und in den besetzten Gebieten Tausende Menschen unter Zwang zur Herstellung von Munition und Panzerfäusten ein. Allein im Leipziger Hauptwerk waren mehr als 10.000 zivile Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge eingesetzt.<br />
<br />
Im Sommer 1944 errichtete die HASAG unmittelbar neben ihrem Leipziger Werk das Frauenaußenlager „HASAG Leipzig“ des KZ Buchenwald. Dort waren zeitweise mehr als 5.000 weibliche KZ-Häftlinge inhaftiert, die zur Arbeit in der Rüstungsproduktion gezwungen wurden. Das Lager entwickelte sich innerhalb weniger Monate zum größten Frauenaußenlager des KZ Buchenwald.]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[Hugo Schneider Aktiengesellschaft (HASAG)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:source><![CDATA[OKW, HWA, Amtsgruppe für Entwicklung und Prüfung: Vorschrift D 560/2 – Merkblatt für die Handhabung der Panzerfaust, vom 1. September 1943]]></dcterms:source>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/31">
    <dcterms:title><![CDATA[Karte des Deutschen Reiches 262. Celle]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Karte des Raumes Celle aus dem Bestand der 12. Maschinengewehr Kompanie des Infanterie Regiment Braunschweig. Dem Regiment diente der Großraum Celle immer wieder als Ort von umfangreichen Manövern. Die Gegend um Celle wurde dank der geringen Besiedlungsdichte bereits seit dem 19. Jahrhundert häufig als Schauplatz von militärischen Übungen genutzt. Die 1931 vereinnahmte Karte bietet zudem einen spannenden Einblick in die damalige Ausdehnung der Siedlungen, den Verlauf von Straßen, Bahnverbindung usw. ]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Karte des Raumes Celle aus dem Bestand der 12. Maschinengewehr Kompanie des Infanterie Regiment Braunschweig.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Reichsamt für Landesaufnahme]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/30">
    <dcterms:title><![CDATA[MEFA Darstellungs-Maschinengewehr (08/15)]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Mit der Gründung der Reichswehr im Jahr 1921 entstand eine Armee, die unter den besonderen politischen und militärischen Bedingungen der Weimarer Republik stand. Der Versailler Vertrag vom 28. Juni 1919 unterwarf die deutschen Streitkräfte umfangreichen Beschränkungen. Die Reichswehr durfte lediglich über einen begrenzten Personalbestand verfügen und war hinsichtlich ihrer Bewaffnung, Ausrüstung und Organisation erheblichen Vorgaben unterworfen.<br />
So legte Artikel 164 des Versailler Vertrags fest, dass das deutsche Heer die in der zugehörigen Übersicht Nr. II festgelegten Höchstbestände an Bewaffnung nicht überschreiten durfte. Für die vorgesehene Ausstattung von sieben Infanteriedivisionen, drei Kavalleriedivisionen und zwei Armeekorpsstäben waren dort unter anderem 792 schwere und 1.134 leichte Maschinengewehre vorgesehen.<br />
Diese strikte Begrenzung führte dazu, dass für die reguläre Ausbildung, bei der kein scharfer Schuss erforderlich war, häufig nicht schussfähige Darstellungswaffen zum Einsatz kamen. Diese wurden zunächst von den Truppenteilen selbst hergestellt und später auch von Industriebetrieben in Serie produziert, wie das in unserer Sammlung befindliche Exemplar.<br />
Das vorliegende Exponat ist ein Beispiel für eine solche Darstellungswaffe. Als Hersteller fungierte in diesem Fall das  Unternehmen MEFA GmbH, das sich auf die Produktion von Sportgeräten spezialisiert hatte, in den 1930er-Jahren jedoch auch verschiedene Artikel für die wehrsportliche Ausbildung innerhalb der Hitlerjugend herstellte.<br />
Für die heutige museale Betrachtung besitzen diese Objekte einen besonderen Quellenwert. Sie dokumentieren Aspekte der materiellen Kultur und Ausbildungspraxis der Reichswehr und veranschaulichen den Umgang mit Waffen in einer Zeit, in der die deutschen Streitkräfte durch internationale Vertragsbestimmungen, innenpolitische Spannungen und begrenzte materielle Ressourcen geprägt waren. Als Sachzeugnisse ermöglichen sie einen unmittelbaren Zugang zur Militär-, Technik- und Ausbildungsgeschichte der Weimarer Republik<br />
<br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:creator><![CDATA[MEFA GmbH]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/29">
    <dcterms:title><![CDATA[Passierschein-Flugblatt ZG61 der Westalliierten<br />
]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Mit einer Gesamtauflage von 67.345.800 Exemplaren gehörte ZG61 zu den am häufigsten produzierten alliierten Flugblättern des Krieges. Von diesen wurden nach alliierter Statistik 65.750.000 Exemplare tatsächlich abgeworfen. Die enorme Verbreitung verdeutlicht die große Bedeutung, welche die psychologische Kriegführung der Westalliierten gegen Ende des Krieges einnahm.<br />
<br />
Gestalterisch war das Flugblatt auffällig ausgeführt. Es wurde in den Farben Rot und Grün gedruckt und trug auf der Vorderseite den Namen sowie die gedruckte Unterschrift des Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa, General Dwight D. Eisenhower. Die Verwendung seines Namens sollte dem Dokument besondere Glaubwürdigkeit verleihen und den deutschen Soldaten signalisieren, dass die darin enthaltenen Zusicherungen von höchster militärischer Stelle autorisiert waren.<br />
Der eigentliche Charakter des Flugblattes war der eines Passierscheins um sich ergeben zu können. Deutsche Soldaten konnten das Dokument bei einer Gefangennahme vorzeigen, um ihre Absicht zur kampflosen Übergabe deutlich zu machen. Damit sollten Ängste vor Misshandlungen oder Vergeltungsmaßnahmen reduziert und die Bereitschaft zur Aufgabe erhöht werden.<br />
<br />
Besondere Bedeutung kommt der Rückseite des Flugblattes zu. Dort befand sich ein ausführlicher Text mit dem Titel „Grundprinzipien des Völkerrechts bezüglich Kriegsgefangener“. In diesem wurden wesentliche Bestimmungen des internationalen Kriegsrechts erläutert. Die Alliierten versuchten dadurch, den deutschen Soldaten zu verdeutlichen, dass ihnen nach einer Gefangennahme bestimmte Rechte zustanden und dass die westlichen Streitkräfte beabsichtigten, diese Bestimmungen einzuhalten. Die Hinweise auf die Regeln des Völkerrechts sollten Vertrauen schaffen und die Glaubwürdigkeit der Kapitulationsaufforderung stärken.<br />
<br />
Neben der regulären Luftabwurfversion existierte auch eine deutlich kleinere Variante desselben Flugblattes. Diese trug die Bezeichnung ZG61A und war hinsichtlich Gestaltung und Inhalt nahezu identisch mit der größeren Ausgabe. Im Unterschied zur Standardversion wurde sie jedoch nicht von Flugzeugen aus abgeworfen. Stattdessen erfolgte ihre Verbreitung mittels spezieller Artillerie-Flugblattgranaten, die die Druckerzeugnisse direkt über den gegnerischen Stellungen verteilten. <br />
<br />
Das Flugblatt ZG61 stellt ein bedeutendes Beispiel für die psychologische Kriegführung der Westalliierten in der Endphase des Zweiten Weltkrieges dar. Seine außergewöhnlich hohe Auflage, die prominente Verwendung des Namens Eisenhower sowie die Verbindung von Kapitulationsangebot und völkerrechtlichen Garantien machen es zu einem wichtigen historischen Dokument der alliierten Bemühungen, den Widerstand deutscher Truppen zu schwächen und den Krieg in Europa zu verkürzen. <br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Das Flugblatt ZG61 gehört zu den bekanntesten und am weitesten verbreiteten alliierten Propaganda- und Passierscheinflugblättern des Zweiten Weltkrieges. Es wurde von den westalliierten Streitkräften im Zeitraum von September 1944 bis März 1945 über dem Deutschen Reich und den von deutschen Truppen besetzten Gebieten eingesetzt. Ziel dieser Maßnahme war es, deutsche Soldaten zur kampflosen Aufgabe zu bewegen und ihnen gleichzeitig die Gewissheit zu vermitteln, bei einer Gefangennahme entsprechend den Bestimmungen des Völkerrechts behandelt zu werden.]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Oberbefehlshabers der alliierten Streitkräfte in Europa]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/28">
    <dcterms:title><![CDATA[Übungsgeschoss DM18 für leichte Panzerfaust 44 mm]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Die leichte Panzerfaust 44 mm, welche auch als „Lanze“ bezeichnet wurde, waren der Mitte der 60er Jahre die leichte Panzerabwehrhandwaffe der Bundeswehr, bis sie ab den 1990er Jahren schrittweise durch die Panzerfaust 3 ersetzt wurde. In unserer Sammlung findet sich ein Übungsgeschoss DM18. Der Munitionsaustauschcode lautete &quot;GS93&quot; die Bezeichnung &quot;UEB-RA&quot;. Durch das Übungsgeschoss wurde die Hohlladungsgefechtspatrone DM12 bzw. DM12A1 mit dem Munitionsaustauschcode GS92 simuliert. <br />
<br />
Quellen: ZDv 3/16, Die leichte Panzerfaust, Juli 1980, Bundesministerium der Verteidigung]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Mit dem Übungsgeschoss DM18 für leichte Panzerfaust 44 mm wurde die Hohlladungsgefechtspatrone DM12 bzw. DM12A1 mit dem Munitionsaustauschcode GS92 simuliert. <br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Dynamit Nobel AG (serielle Fertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:publisher><![CDATA[Celler Garnison-Museum]]></dcterms:publisher>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKKM00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description><rdf:Description rdf:about="https://www.celler-garnisonmuseum.de/items/show/27">
    <dcterms:title><![CDATA[Luntenschlossbüchse frühes 16. Jahrhundert]]></dcterms:title>
    <dcterms:description><![CDATA[Das Luntenschlossgewehr stellt eine der frühesten technisch standardisierten Feuerwaffen der Neuzeit dar und verbreitete sich ab dem späten 15. Jahrhundert in Europa und Asien. Sein zentrales Funktionsprinzip beruht auf einer glimmenden Lunte, die beim Betätigen des Abzugsmechanismus in eine Pulverpfanne geführt wird. Das dort entzündete Zündpulver überträgt die Flamme durch ein Zündloch auf die Hauptladung im Lauf, wodurch das Geschoss abgefeuert wird.<br />
Historisch markiert das Luntenschloss einen bedeutenden Schritt in der Militärtechnik, da es erstmals eine relativ kontrollierte und wiederholbare Schussabgabe, während eines kontinuierlichen Zielvorgangs ermöglichte. Besonders im 16. und 17. Jahrhundert prägte es die Infanterietaktik, etwa in Form von Arkebusen und Musketen. Trotz seiner Innovation war das System jedoch anfällig für Witterungseinflüsse und verlangte eine ständige Glutquelle in Form einer glimmenden Lunte. Mit der Entwicklung des Rad- und später des Steinschlosses wurde das Luntenschloss allmählich verdrängt, bleibt jedoch ein zentraler Meilenstein in der Geschichte der Feuerwaffen.<br />
]]></dcterms:description>
    <dcterms:abstract><![CDATA[Luntenschlossbüchse aus dem Zeitraum 1520 - 1540 mit einer Läge von XX cm und einem dunklen Holzschaft. Der Rundlauf mit einer Länge von XX cm ist im Kaliber 15  mm ausgeführt, mit trichterförmig erweitertem Mündungsbereich und ohne Visiereinrichtung.<br />
]]></dcterms:abstract>
    <dcterms:creator><![CDATA[Unbekannt (vermutlich Einzelanfertigung)]]></dcterms:creator>
    <dcterms:rights><![CDATA[CC BY-SA 4.0]]></dcterms:rights>
    <dcterms:identifier><![CDATA[3WKFW00001]]></dcterms:identifier>
</rdf:Description></rdf:RDF>
